Friday, 23. december 2011 5 23 /12 /Dez. /2011 18:03

Das klingt jetzt so dramatisch, weil doch noch mal alles glimpflich ausgegangen ist. Der Unfallschaden war bei dem Mann, der mich umfuhr wirklich gar nicht zu sehen, und wie sich später herausstellte, sollte der Unfallschaden an meinem Rad auch leicht zu beheben sein, weil nur der Rahmen leicht verbogen ist, was man aber schon wieder gerade biegen könnte, wie man mir im Radladen sagte. In Sachen Unfallschaden ist auch bei mir selbst nicht viel zu sehen. Keine Schrammen, Jacke und Hose sind auch frei von einem Unfallschaden. Aber wiegesagt, der Schock saß und sitzt bei mir immer noch tief. Immer wieder gehen mir diese Szenen durch den Kopf. Aber solche Sachen werden ja nicht als Unfallschaden aufgefasst. Einen solchen Unfallschaden kann man ja nicht in Euro ausdrücken. Und die meisten werden jetzt vielleicht denken, ja mei, was stellt der sich so an? Hat ja noch einmal Glück gehabt! Aber auch das ist ein weiterer Unfallschaden! Nicht ernst genommen zu werden, wenn man sich nicht mehr konzentrieren kann, man Angst vorm Radfahren hat und ständig immer wieder die Bilder vor Augen hat, wie die Stoßstange des Wagens mein Fahrrad wegschiebt. Zum Glück wird es langsam besser. Die Erinnerung verblasst. Aber trotzdem: Ein Unfallschaden muss nicht immer gleich Blut, Beulen oder Tote bedeuten!

von rakkella
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Monday, 19. december 2011 1 19 /12 /Dez. /2011 10:15


Aber dem war leider nicht so. Er mähte mich wirklich um. Zum Glück war mir selbst außer dem Schock nichts passiert. Nur mein Fahrrad hatte ordentlich Schrammen abbekommen und das Hinterrad drehte sich nicht mehr. Ich weiß wirklich nicht, was der Herr sich dabei gedacht hat. Wenigstens hielt er nach der Aktion an und entschuldigte sich tausend Mal bei mir und drückte mir gleich 70 Euro in die Hand. Und zum Glück bin ich auch günstig von meinem Rad runtergefallen. Keine Ahnung, wie ich das gemacht habe, denn das Rad sieht wirklich mitgenommen aus im Gegensatz zu mir. Aber der Schock saß bei mir trotzdem tief. Ich hatte keine Lust, überhaupt noch einmal Rad zu fahren. Zu groß ist die Angst, wieder zu stürzen oder übersehen zu werden.

von rakkella
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Sunday, 11. december 2011 7 11 /12 /Dez. /2011 19:55

Wenn ich also normal weiter geradeaus über die grüne Ampel fahren wollte, musste der Rechtsabbiegerverkehr anhalten, Fußgänger und Radfahrer queren lassen und darf erst dann weiterfahren. Ich hatte dann auch auf meiner Höhe ein Auto, das rechts abbiegen wollte. Jetzt gibt es ja solche, die dann noch schnell Gas geben, um dann noch schnell vor mir rechts abbiegen zu können. Dieser Fahrer aber fuhr weiter auf meiner Höhe und ich dachte mir, gut, dann wird er ja wohl halten. Denkste! Ich fuhr weiter über meinen Radweg, wollte noch ein bisschen Ausweichen, weil das Auto schon halb auf die Fahrradspur gefahren war, da berührte das Auto auch schon mein Rad und schob mich hinten regelrecht weg und ich fiel. Keine Ahnung, was mit dem Fahrer los war, denn er fuhr schon langsamer, blieb aber auch nicht stehen, sondern schien mich sehenden Auges einfach umzufahren. Ich dachte wirklich, das war's jetzt! Man denkt ja immer, irgendwie wird der jetzt doch noch bremsen und es war nur alles sehr knapp.

von rakkella
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen
Tuesday, 6. december 2011 2 06 /12 /Dez. /2011 18:50

Puh, das war knapp! Das war sogar richtig knapp! Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich in meinem Leben einmal geschockt sein würde. Klar, erschrocken hat sich jeder einmal. Und ich habe auch schon oft in der Zeitung von schweren Unfällen gelesen, wo zu lesen war, dass die Insassen des Wagens oder der Fahrer unter Schock stünden. Aber so richtig etwas darunter vorstellen konnte ich mir bis zu dieser Woche nichts. Denn diese Art des Erschreckens ist wirklich eine ganz andere als alles, was man bis dato so kannte. Gerne hätte ich mir das aber erspart! Ich fuhr mit meinem Rad ganz normal in Köln auf einem Radweg, kam gerade aus der Bibliothek, wo ich noch etwas kopiert hatte. Dann schließlich führte mein Radweg vom Bürgersteig weg und parallel zu einem Zebrastreifen, auf eine Kreuzung, wo die Ampeln in meiner Fahrtrichtung grün waren. Eine Abbiegerspur kreuzte Zebrastreifen und Radweg.

von rakkella
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0)ansehen

Blog erstellen

Kalender

June 2012
M T W T F S S
        1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30  
<< < > >>
Erstellen Sie einen Blog auf OverBlog - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Werbung - Missbrauch melden - Impressum